Besuch im Schullandheim

 

 

Liebe daheimgebliebenen Mitschüler und Lehrer,

 

wir, die beiden vierten Klassen, möchten Euch in einem Brief über unsere Schullandheimfahrt erzählen.

Am Montag sind wir, d.h. die Klasse 4a, die Klasse 4b, Frau Haschke, Frau Weigl und unsere beiden Studentinnen Marie und Sonja, planmäßig mit dem Bus nach Hohenau ins Jugendwaldheim Wessely-Haus gefahren. Dort angekommen, haben wir zuerst unsere Zimmer bezogen und auch gleich einen Versuch gestartet unsere Betten zu beziehen.

Nach dem Essen ging es dann mit unseren Waldführern ins Felswandergebiet. Das war sehr interessant, weil es viel zu sehen gab. Am Ende der Wanderung sind wir ein wenig nass geworden, als wir so durch den Wald streiften. Deshalb waren wir froh, dass wir schon wieder ganz in der Nähe des Heimes waren.

Am Abend  bastelte die erste Gruppe bereits an ihren Spiegeln, während die zweite Gruppe Briefe an die Eltern und Freunde geschrieben hat.

Am Dienstag war das Wetter wieder ein wenig besser und wir fuhren zu einem Ausflug ins Tierfreigelände. Hier gab es viele Tiere, wie z.B. Bären, Luchse, Wildkatzen, Eulen, Elche, Wisente und Wölfe. Besonders abenteuerlich fanden wir aber, dass wir ein Gehege durchquerten, indem die Wildschweine frei herumliefen. Nachdem wir uns mit unseren Broten gestärkt hatten, begaben wir uns zum Baumwipfelpfad. Das war schon sehr beeindruckend, sich auf einem Pfad zwischen den Baumkronen zu bewegen. Habt Ihr gewusst, dass man hier oben mit nur wenig Kraft einen riesigen Baum zum Schwingen bringen kann.

Nach dem Abendessen wechselten die Gruppen ihre Tätigkeiten.

Am Mittwoch war das Wetter so gut, dass es möglich war den Lusen zu besteigen. Das war sehr anstrengend, doch der tolle Ausblick entschädigte uns für die Strapazen.

Bevor es zurück ins Wessely-Haus ging, machten wir noch einen Besuch beim Glasbläser. Der Glasbläser erklärte uns, wie Glas hergestellt wird und machte dabei eine spannende Vorführung. Er veranstaltete sogar ein Quiz für uns, bei dem zwei Schüler je eine kleine Glasfigur gewannen. Im Anschluss schauten wir uns vorsichtig im Geschäft um und besichtigten den Glasgarten. Dieser Garten ist etwas ganz besonderes, weil alles hier aus Glas geblasen wurde. Ein zwölf Meter hoher Baum aus grünem Glas ist der höchste Glasbaum der ganzen Welt.

Am Donnerstag blieben wir in der Nähe des Jugendwaldheimes und waren abwechselt beim Geocaching auf der Suche nach einem Schatz oder mit Spielen im Wald beschäftigt.

Abends fand im Speisesaal unsere große Abschiedsparty statt.

Am Freitag machten wir uns nach dem Frühstück gleich auf den Rückweg nach Hainsacker. Einerseits waren wir froh endlich unsere Eltern und Geschwister wiederzusehen und andererseits waren wir auch ein bisschen traurig, weil nun diese schöne Zeit hier zu Ende ging.

Und für den Fall, dass Ihr auch  mal hierher fahren dürft, können wir Euch noch verraten, dass das Essen hier prima schmeckt und die Betreuer alle sehr freundlich sind.

 

Viele liebe Grüße senden Euch

Eure vierten Klassen